Hanseatic Gun Club
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Der Adler ist gelandet!!! PDF Print E-mail
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Am 29.09.2011,17.25 Uhr Ortszeit, betrat das WM - Team des HGC griechischen Boden, um bei der IPSC Weltmeisterschaft in Rhodos Großes zu leisten.

Erst einmal ein paar Bilder von der Waffenkontrolle. Wie ihr an meinen verspannten Gesichtszügen sehen könnt, hat anfangs nicht alles sofort geklappt. Mit Thomas werde ich nach meiner Rückkehr daher noch ein paar Worte wechseln müßen.

 

Tafo

 

Im Tanfoglio - Zelt. Der Herr mit dem irren Gesichtsausdruck und meiner Waffe in der Hand, das ist Pietro -- kurz bevor er den Nervenzusammenbruch beim Reparieren meiner Waffe erlitt.

 

Tafo1

 Tafo2

Geschafft !!!!!

So, jetzt aber der Reihe nach. Hier seht Ihr uns  am Flughafen in Rhodos. Ein paar Formulare waren auszufüllen, aber sonst ging’s. Bitte das Gepäck beachten.

 Flughafen

Erster wirklicher Punkt der Bewährung: 4 Personen und 12 Gepäckstücke in einen landesüblichen Kleinwagen bekommen. Wir schafften es letztendlich, aber Albert und ich sind uns auf der Fahrt ins Hotel ungewöhnlich nah gekommen. Gewohnt flexibel hatte sich Michi der griechischen Fahrweise angepasst, so dass selbst hartgesottene griechische Taxifahrer einen angemessenen Sicherheitsabstand hielten.

 

An dieser Stelle unseren Dank an Christians Assistentin, die in Hotelfragen einmal mehr ein gutes Gespür bewies und uns ein traumhaftes Hotel aufzeigte, in dem wir uns bislang äußerst wohlfühlen.

Dir lieber Christian von hier aus die herzlichsten Genesungswünsche.

 

Am nächsten Tag begann das Chaos. Anmeldung im Hotel nebenan. Für die ca. 1000 – 1200 Schützinnen und Schützen, die sich an 2 Tagen registrieren lassen wollten, hatten die griechischen Organisatoren einen Raum von nicht einmal der Größe meines Wohnzimmers bereitgestellt (und ich lebe bescheiden). Darin stand ein (1) Computer für die Anmeldung. Dieser wurde von einer freundlichen Dame bedient, die in erster Linie griechisch sprach. Sicher eine schöne alte Sprache mit viel Tradition, trotzdem sind sich alle mit denen ich darüber sprach einig, dass ein paar Brocken Englisch – insbesondere beim Buchstabieren exotischer Namen, hilfreich gewesen wäre. Dazu kam, dass ein großer Teil der Starter versäumt hatte Fotos an den Veranstalter zu schicken, so dass diese Fotos auch noch angefertigt werden mussten. Hält kaum auf so eine Fotosession.

  Nach gut zwei Stunden war’s geschafft.

 Registration

Ab auf die Range. Da Anja und Michi die Insel im Urlaub bereits erkundet hatten, ging dies alles sehr reibungslos. Nicht ganz so reibungslos ging die Waffenkontrolle bei mir von Statten. Die Feder der Fangklinke meiner Wettkampfpistole hatte den Geist aufgegeben und musste ersetzt werden. Dies gelang durch den anwesenden Büchsenmacher der Firma Tanfoglio. Die obigen Bilder sprechen für sich.

 

Dann aber war alles klar und ab ging’s auf die Trainingsrange.

Testrange_Alfred

 

Testrange_abkleben

 

Testrange_Alfred2

 Testrange_Michi_RO

 

 Die Waffen liefen bei uns allen, und wir schauten noch einige Zeit beim Prematch zu. Aus gut orientierten Kreisen war zu vernehmen, dass 4 Personen (3 Deutsche und ein Franzose) den gesamten Aufbau gerettet hatten, da das griechische Konzept allenfalls für die Belastung von der Größe einer mittleren Vereinsmeisterschaft ausgereicht hätte. Ob ihre Bemühungen wirklich erfolgreich waren, werden wir in den nächsten Tagen sehen.

 

Gestern wurde noch kurz trainiert, dann war Erholung angesagt. Die Einteilung der Squads lag mittags vor. Heute allerdings wurde und mitgeteilt, dass sich die Einteilung täglich ändere. Zur Erheiterung von Michi – der mit seiner Squad als erstes eine ultrakomplexe 8 – Schuss – Stage schießt, darf ich morgen mit einer 30 – Schuss – Stage starten, die 4 Wackelmänner auf 25 Meter beherbergt. Tja, man muss die Herausforderung nur suchen.

 

Heute steht die Eröffnungsfeier an, von der die Personen am Infoschalter vorhin allerdings noch nicht wussten, wann sie wirklich beginnt. Der Bus dahin soll aber angeblich um 17.00 Uhr abfahren. Lassen wir uns überraschen.

Ich werde alles tun, um Euch so viel Infos wie möglich zugänglich zu machen. Dies war aber bislang nicht möglich, weil mit dem hoteleigenen System keine (größeren) Datenmengen übertragen werden können. Anja sei Dank, es wurde ein Weg gefunden.

 

Bis in Kürze,

 

Alfred

 

 

 

 

 

Tafo2

 
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